Über mich

Wer ist mich?

Mich, das ist der Baschtuegge. Baschtuegge, das bin ich. Und ich bin Carmen. Die Idee resp. die Geschichte vom Baschtuegge begann, wenn man es ganz genau nimmt, bereits 1998. Da wurde ich schwanger und da wollte ich ein ganz spezielles Album von der Schwangerschaft, von meinem Baby, von meiner Zukunft. Nur, 1998, dachte ich natürlich noch nicht an den Baschtuegge. Da stand vorerst Mal mein Album im Vordergrund. Ich zog los, in einen Bastelladen. Kaufte Papier, Leim, Schere, Lineal und irgendwie begann ich meine Seiten zu gestalten.

Lange dachte ich ja, ich hätte „Scrapbooking“ erfunden, ohne den Begriff jemals gehört zu haben. *lach* Ich erinnere mich, dass ich an einem Kiosk war und einen Schoggiriegel kaufte. Bezahlt war auch schon und ich drehte mich um zu gehen, da erfasste ich im Augenwinkel eine Zeitschrifttitelseite. Das musste ich mir genauer ansehen! Auf der Titelseite sah ich nämlich mein erstes „richtiges“ Scrapbooking Lay Out. Und da stolperte ich auch das Erste Mal überhaupt über den Begriff. Das Lay Out sah doch ähnlich aus, wie das, was ich machte? Selbstverständlich kaufte ich die Zeitschrift. Selbstverständlich verschlang ich die Zeitschrift noch am selben Nachmittag. Und selbstverständlich rannte ich danach zum Computer, öffnete die Alta Vista Seite (für die Jungen Leser(innen), Alta Vista war damals, das Google von heute) und gab den Begriff SCRAPBOOKING ein. – Zwei Erkenntnisse: 1. Ich hatte es doch nicht erfunden und 2. Mich hats sofort gepackt. Die Ernüchterung folgte sehr schnell. Ich konnte in der Schweiz so lange und so oft nach dem Begriff suchen, es kam nichts. Weder Alta Vista noch Yahoo konnten was zeigen. Weltweit gabs tausende und aber tausende von Seiten. Schweiz: gähnende Leere. Aber auch in den Bastelläden gabs nichts befriedigendes. Niemand kannte den Begrifft Scrapbooking.

So kaufte ich für mein Album alles im Ausland ein. Schablonen, Motivpapier, Sticker – meine Tochter kam auf die Welt, wurden schnell grösser und selbstständiger und ich befassste mich wieder mit dem Gedanken wie und wo in der Berufwelt Fuss fassen. Für meinen Ehemann und mich war aber auch klar, dass ich (oder er) zu Hause sein wollte, wenn unsere Tochter auch zu Hause war. Also wo findet man einen Arbeitgeber der während Schulferien, oder Kind krank, oder Lehrer in Weiterbildung und und und „frei“ gab? Mein Mann war es, der den alles veränderden Satz fallen liess: „Mach doch was da mit deinem basteln!“ Natürlich war mein erster Reflex: „Geits no? Was söu i da mache?“ Aber die Saat war gesetzt. Ich fing an zu überlegen, zu träumen, zu planen, zu verwerfen und wieder zu träumen. Was wäre wenn? Es gab ja in der Schweiz nichts. Was wenn ich.. nee oder? Aber es liess mich nicht mehr los. Und so wurde 2003 der Baschtuegge geboren (wie der Namen bereits verrät, noch etwas unsicher und doch nicht ganz daran glaubend dass ich mit Scrapbooking in der Schweiz „überleben“ kann. Also lieber einen neutralen Namen, so dass man (frau) im schlimmsten Fall, das Sortiment anpassen kann und der Name mit Baschtuegge immer noch passt). Fast 20 Jahre später gibts den Baschtuegge immer noch mit dem Scrapbooking Sortiment!

Das ist die Geschichte vom allerersten Scrapbooking Onlineshop der Schweiz und wie es dazu kam!

Noch was geschichtsträchtiges?: Bazzill Paper brauchte 6 Monate um mit mir einem Händlervertrag abzuschliessen. Ich war weltweit der Erste Shop ausserhalb den USA die es gewagt hatte anzufragen! Die waren total aus dem Häuschen (und ich auch).

Noch heute, nach so vielen Jahren ist jede Lieferung mit Scrapbookingartikel für mich wie Weihnachten, Ostern, Geburtstag zusammen!

Und noch so ein kleines bisschen was Privates: Ich wohne mit meinem tollen, lieben Ehemann, unserer bezaubernden (mittlerweile Erwachsenen Tochter) und unserer manchmal wahnsinnigen und manchmal herzschmelz-knuffigen Katze in Thun.